Wie Unternehmen IoT erfolgreich nutzen können
Steiniger Weg
Auf dem Weg zur digitalen Transformation gibt es noch viele Herausforderungen für deutsche und internationale Unternehmen. Eine aktuelle Studie des digitalen Service-Anbieters Avanade zeigt den Stand der Dinge.
Firmen sehen Herausforderungen beim Einsatz von IoT

Der Anbieter von digitalen Services und Partner von Microsoft und Accenture, Avanade hat im Rahmen einer Studie Unternehmen in Deutschland, Europa, den USA, Japan und Australien zu ihrem IoT-Engagement befragt. Dabei zeigte sich, dass 83 Prozent der deutschen Firmen noch Herausforderungen beim Einsatz von IoT-Lösungen sehen, international sind es im Durchschnitt 79 Prozent. Sehr zuversichtlich geben sich Unternehmen in Dänemark und Kanada (nur je 60 Prozent), die größten Zweifler sind schwedische Firmen mit 88 Prozent.
Vorteile von IoT-Lösungen
Auf die Frage zu den Vorteilen von IoT-Lösungen nannten deutsche Unternehmen an erster Stelle eine „größere Produktivität am Arbeitsplatz“ und die Möglichkeit, „neue Geschäftsfelder zu erschließen“ (je 44 Prozent). „Maßgeschneiderte Services für Kunden durch IoT-Daten“ kamen kurz danach auf Platz Zwei (43 Prozent). „Mehr Sicherheit und Effizienz“ halten 33 Prozent für einen nennenswerten Vorteil, die Möglichkeit einer „vorausschauenden Wartung“ dagegen nur 21 Prozent.
Fachkräftemangel und fehlende Kompetenz im Umgang mit Daten
Die Avanade-Studie ermittelte, dass 72 Prozent der Befragten in deutschen Unternehmen glauben, dass sie die Fähigkeiten haben, das Internet der Dinge für ihren geschäftlichen Erfolg nutzen zu können. Trotzdem haben viele Firmen mit fehlendem Fachwissen zu kämpfen: so sagten 37 Prozent der Unternehmen in Deutschland, sie hätten nicht die richtigen Mitarbeiter, um IoT-Projekte erfolgreich umzusetzen. 39 Prozent der Studienteilnehmer gaben außerdem an, dass sie einen Mangel an Daten mit der nötigen inhaltlichen Qualität hätten. Ähnlich äußerten sich auch Unternehmen in Großbritannien (je 35 Prozent). 35 Prozent der deutschen Unternehmen glauben wiederum, in ihrer Firma seien zu viele Daten vorhanden.