Datenfunk im M2M: Zigbee

Zigbee ist eine Funktechnologie, die in M2M-Anwendungen im Nahbereich eingesetzt wird. Zigbee wurde als offener globaler Standard entwickelt.

Zigbee gehört - wie die konkurrierende Technik Bluetooth - zur Kategorie derjenigen Funktechniken, die ein sogenanntes drahtloses persönliches Netzwerk (im technischen Englisch: Wireless Personal Area Network, kurz WPAN) aufbauen können.

Die Frequenzen

Zigbee wird in folgenden  gebührenfreien Frequenzbereichen betrieben: Der Frequenzbereich 2.400 bis 2.484 Gigahertz stellt weltweit bis zu sechzehn Funkkanäle bereit. In Nordamerika wird Zegbee betrieben auf den Frequenzen 902 bis 928 Megahertz (MHz), heir gibt es bis dreißig Kanäle. In Europa kann der Bereich von 868.0 bis 868.6 MHz mit einem Kanal genutzt werden.

Darüber hinaus wird an Ergänzungen des Standards gearbeitet, mit dem regional oder global neue Frequenzen erschlossen werden sollen.  Zigbee basiert auf dem Standard IEEE 802.15.4. und wird näher beschrieben in einzelnen Versionen dieses Standards. Die Spezifikationen dafür wurden am Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) entwickelt.

Anwendungen

Zigbee ist eine Technik, die in Netzwerken eingesetzt wird. Sie soll den Stromverbrauch beim Datenfunk niedrig halten und damit in Zigbee-Geräten kleinere Batterien mit einer längeren Lebensdauer ermöglichen. Zigbee ist angelegt auf Anwendungen die geringe Datenmengen übertragen.

In der sogenannten Zigbee Alliance, einer Vereinigung von Firmen, die diesen Standard vorantreiben wollen, werden Anwendungen für diese Datenfunktechnik entwickelt. Sie eignet sich demzufolge im privaten Bereich beispielsweise zur Energiemessung, Steuerung von Unterhaltungselektronik oder zum Betreiben von  Alarmanlagen. Im Unternehmensbereich kann sie ebenfalls eingesetzt werden im Bereich Energiemessen (Wasser, Heizung, Strom), Zugangskontrolle, Steuerung von Anlagen und Prozessen, oder im Bereich Umweltschutz.