19.12.2014

M2MLAB bietet Lösungen für sichere M2M-Kommunikation

Das ZIM Kooperationsnetzwerk M2MLAB hat die zweite Phase der Entwicklung einzelner Module für sichere M2M-Kommunikationslösungen eingeläutet. Dabei handelt es sich um eine Ende-zu-Ende-Sicherheit vom Sensor beziehungsweise Aktor bis zur Bedienoberfläche.

Daten-Sicherheit bei M2M (Foto: Ron Hovsepian / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Drei Kerninnovationen im M2MLAB-Netzwerk

Das „Security Toolset“ von M2MLAB nutzt erstmalig das Secure-Element der M2M-Sim-Karte, die eine eindeutige Authentifizierung aller im Sensornetzwerk befindlichen Komponenten ermöglicht. Die Datenerfassung wird in der „Offenen M2M-Zentrale“ erfolgen. Durch spezielle Schnittstellen kann eine beliebige Anzahl von externen Applikations-Entwicklungen integriert werden. Mithilfe einer Entwickler-Community können so beliebig viele und beliebig detaillierte Applikationen zur Verfügung gestellt werden.

Das Modul "Einbindung von Bestandssystemen" soll bestehende SPS-Maschinensteuerungen oder Gebäudeinfrastrukturanlagen M2M-fähig machen. Dafür werden dezentrale Regelkreise in herkömmliche SPS-Steuerung integriert. Der Datenkonzentrator wird dabei selbstständig die übermittelten Daten analysieren, die passende Spezifikation zur Übertragung ermitteln und anschließend eventbasierte Übermittlungsentscheidungen treffen. Diese drei Kerninnovationen werden im M2MLAB-Netzwerk für drei verschiedene Schlüsselindustrien eingebaut.

M2M-Anwendung mit „höchstem Maß an Sicherheit“

"Die beteiligten Netzwerkpartner sind ausgewiesene Spezialisten für die drei Kerninnovationen. Die entwickelte Lösung hat das Potential, sich zu DER industriellen M2M-Drehscheibe zu entwickeln“, so Andreas Konzelmann, M2MLAB-Netzwerksprecher und Geschäftsführer des Lösungsanbieters WIKON GMBH. „Dadurch haben mittelständische industrielle Anwender ein praktisches Werkzeug zur weitgehend unbegrenzten Datenerfassung, Steuerung und Auswertung und zwar mit einem höchsten Maß an Sicherheit."

Autor: ES