Die M2M-Interessensverbände

Die M2M Alliance e.V. ist ein Interessensverband der Firmen, die in der deutschen M2M-Wirtschaft tätig sind. Der Verein wurde im Februar 2007 gegründet und hat seinen Sitz in Aachen (Nordrhein-Westfalen).

Die Alliance gibt die deutsch-englische Zeitschrift M2M Journal heraus. Sie veranstaltet einmal jährlich den M2M Summit in Deutschland. Sie verleiht außerdem den Preis „M2M Best Practice Award“ für herausragende Entwicklungen in der Erforschung von M2M-Technologien.

Mit dem M2M-Teilbereich der Automatischen Identifizierung beschäftigen sich zwei kleinere Verbände: AIM-Deutschland (AIM-D) und das Informationsforum RFID Berlin.

M2M Alliance: Offen für Anbieter und Anwender von M2M

Die M2M Alliance versteht sich selbst als „eine offene Initiative für Anbieter und Anwender von M2M-Lösungen (Machine-to-Machine-Kommunikation). Sie will die vielfältigen Chancen, die die verschiedenen Technologien und Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft eröffnen, bekannt machen. Sie will die technische Weiterentwicklung und Innovation sowie die technische Harmonisierung fördern. Damit leistet sie einen Beitrag zu höherer Wettbewerbsfähigkeit ihrer Mitglieder und derer, die diese Technologien einsetzen“ so heißt es in der Selbstdarstellung des Vereins.

Die M2M Alliance bietet demzufolge den Mitgliedern eine Plattform für den fachbezogenen Gedankenaustausch. Sie will außerdem das „Sprachrohr der Branche in der Öffentlichkeit“ sein. Darüber hinaus bietet sie sich als Ansprechpartner für Verbände, Politik, Verwaltung,
Hochschulen und andere Organisationen im M2M-Bereich an.

Auf ihrer Internetseite http://www.m2m-alliance.de/ gibt es Neuigkeiten aus dem Verband, Publikationen zu M2M-Technologien; hier kann man auch das M2M Journal herunterladen. In der Produktdatenbank kann man nach Angeboten im M2M-Bereich suchen.

Die Mitglieder der Alliance

Mitglieder können einzelne Personen oder Firmen werden. Derzeit hat die Alliance über dreißig Mitglieder aus acht Ländern. Der Alliance gehören  beispielsweise Mobilfunkbetreiber wie die E-Plus-Gruppe, die Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG, die Deutsche Telekom, Vodafone Deutschland und die Sunrise Communications AG (Schweiz) an.

Dazu kommen Hardware-Hersteller wie Cinterion Wireless Modules oder Sierra Wireless oder der deutsche Hersteller von Industrie-Modems die Tixi.com GmbH (Berlin) und Systemanbieter wie die italienische Telit, die brasilianische V2com, die litauische Teltonika oder der Münchener M2M Spezialist Device Insight GmbH.

Zwei Verbände für Automatische Identifizierung mittels RFID

Gleich zwei Verbände beschäftigen sich mit einem Teilbereich der M2M-Verbindungen, der automatischen Identifizierung durch die Funktechnik RFID, die beispielsweise in Systemen der Diebstalsicherung oder Transport und Logistik angewendet wird.  Der eingetragene Verein AIM-Deutschland ist ein  Industrieverband für Automatische Identifikation  Datenerfassung und mobile Datenkommunikation und fördert die entsprechenden Technologien, im gehören – eigenen Angaben zufolge – über 140 Mitglieder an.

Das Informationsforum RFID e. V. ist eine Initiative von Firmen aus Handel, Konsumgüterindustrie, der Automobil- IT und Dienstleistungsbranche. Hier versteht man sich als Informationsplattform in Sachen RFID. Mitglieder sind beispielsweise DHL, Henkel, Hewlett-Packard, IBM, Oracle, Procter & Gamble, SAP, Siemens oder T-Systems. Der Verein arbeitet mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund  zusammen.