M2M und die Sicherheit

Im Sicherheitsbereich bietet die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) eine Vielzahl von Einsatzgebieten. In der Prävention können M2M-Anwendungen die Effizienz dieser Systeme erhöhen.

Zur Verständigung von Hilfe, zum Beispiel bei einem Brand, kann M2M-Technologie ebenfalls etwas beitragen. Feuerleitzentralen können durch die automatische Vermittlung schneller die jeweils nächste Station alarmieren. Im Bereich der Sicherung, Überwachung und Prävention können von M2M-Technologien wichtige Impulse ausgehen.

Anwendungen auch für Privatkunden

Nicht nur für Geschäftskunden, auch für Privatkunden gibt es Anwendungen im Bereich der Sicherheit, die Nutzen mit sich bringen. So kann die Überwachung des eigenen Hauses, sei es das Privatanwesen oder das Geschäft, kabellos überwacht werden. Der Status der Alarmanlage wird regelmäßig und automatisch abgefragt. Damit kann verhindert werden, dass eine Alarmanlage ausfällt und das Objekt schutzlos zurücklässt, während der Eigentümer nichts davon erfährt. Alarme können wie bei traditionellen Systemen an eine beliebige Adresse weitergegeben werden, zum Beispiel die Polizei oder einen Sicherheitsdienst.

Ein weiterer Bereich, der auch für Privatkunden interessant sein kann, ist die Sicherung des Autos. Einerseits ist es möglich, die einsteigende Person anhand einer Smartcard zu erkennen und als rechtmäßigen Benutzer zu identifizieren. Andererseits kann man das Auto per Geo-Fencing sichern. Das heißt, dass man das Auto per GPS-Ortung verfolgen kann, sobald es sich bewegt. Auch hier kann per lautlosen Alarm die Polizei informiert werden. Zusätzlich ist es möglich, das Auto ferngesteuert zu stoppen. Die im Auto integrierte Sim-Karte kann durch ein Steuerungsgerät den manuellen oder automatischen Befehl erhalten, das Auto zu stoppen und lahmzulegen.

Feuerwehr, Polizei und Militär profitieren von M2M

Für Rettungsleitzentralen stellt M2M-Technologie Erleichterungen und Kostenersparnisse dar. Anstatt nach einem eingegangenen Notruf Zeit darauf verwenden zu müssen, selbsttätig etwa die nächste Feuerwache zu alarmieren, kann das Signal auch automatisch an die Station weitergeleitet werden, die der Unglücksstelle am nächsten liegt. Bei freiwilligen Feuerwehren müssen die Einsatzkräfte alarmiert und zusammengerufen werden. Dies kann über automatische Weiterversendung des Alarms per SMS geschehen. Durch einfache Antworten per Textnachricht bekommt die Leitstelle dann unmissverständliche Rückmeldungen über den Status der Einsatzkräfte.

In den USA sind die Polizeikräfte vielerorts mit M2M-Modems ausgestattet. Auf diese Weise werden die Positionsdaten der Polizeiwagen kontinuierlich  übertragen. Daneben wird noch der Status der Türen überwacht. Ebenso unterliegen der Zustand des Motors und des Gewehrhalters ständiger Kontrolle. Außerdem können Einsatzbeschreibungen direkt auf das Display im Wagen übertragen und Führerscheinkontrollen können per Rückfrage schnell online geschehen.

Auch im militärischen Sektor findet M2M Anwendung. Hier ist vor allem die Nachverfolgung von Personen und Fahrzeugen wichtig. So können Militärlogistiker auch ohne fest installierte Infrastruktur Einsatzfahrzeuge, Truppen und Nachschub nachverfolgen und koordinieren. Auch das Auffinden von Soldaten ist mit M2M leichter möglich, sollten sie verletzt oder immobilisiert sein. Auch kann die Regelung von Nachschub zwischen den Depots in Heimatbasen und Einsatzgebieten automatisiert und besser überwacht werden.