M2M: Verkaufen und Kassieren

Bezahlen und kassieren sind M2M-Anwendungen, die jeder kennt: Der Kunde geht in den Supermarkt, seine Einkäufe bezahlt er nicht bar sondern steckt dann seine EC-oder Kreditkarte in ein Lesegerät.

Die Maschine Lesegerät verbindet den Kunden mit einer anderen Maschine – dem Rechner der Bank. Das Lesegerät sendet die Kartendaten und die PIN-Nummer sowie den vorgesehenen Rechnungsbetrag. Der Bankrechner sendet die Erlaubnis das Geld abzuheben und bucht das Geld vom entsprechenden Konto ab.

Bezahlterminals und Bankomat

Mittlerweile gibt es schon eine Fülle von Bezahlterminals, die nicht nur über ein Kabel Anschluss zum Bankrechner herstellen, sondern auch über das Mobilfunknetz, das jeder Handy-Besitzer nutzt. Das bargeldlose Bezahlen mittels M2M ist üblich im Groß- und Einzelhandel, bei Hotels oder Taxis.

Auch am Bankomat  kann M2M eingesetzt werden – um den Füllstand zu registrieren und zu melden, wenn das Bargeld ausgeht.  Wird an einem Automat sehr viel Geld abgehoben, meldet die Hardware wenn der Vorrat ein Euros zur Neige geht. Der bankeigene Service-dienst kann dann gezielt alle Automaten nachfüllen, bei denen sich Probleme abzeichnen.

Der Markt in Deutschland

Mobile Anwendungen sind in diesem Bereich eher die Ausnahme; die meisten Transaktionen werden über Kabel abgewickelt. Derzeit sind in Deutschland, so die E-Plus Studie „M2M-Industry-Map Deutschland“ rund 240.000 SIM-Karten im Bereich Einkaufen, Bezahlen und Kassieren (POS/Payment) im Einsatz. Bis 2013 erwarten die E-Plus-Experten einen Anstieg auf 400.000 SIM Karten – das wäre ein jährliches Wachstum von 19 Prozent.